Was ist Thai Yoga ?

​Was ist Thai Yoga ?

Eine Kombination aus bewährten Techniken, die berührt

Diese sehr achtsame und einfühlsame Massage, durch die ein absolutes Loslassen und eine Entspannung auf tiefer Ebene möglich ist, ist eine Weiterentwicklung der klassichen Thai-Massage. 

Sie kombiniert bewährte Techniken mit der Qualität einer achtsamen Geisteshaltung und Berührung. Es ist nicht nur ein Berühren von Körper, sondern auch von Geist und Seele. Diese Heil- und Berührungskunst ist in der Lage

Blockaden auf physischer, energetischer, mentaler und emotionaler Ebene zu lösen

  • Im Idealfall fühlst Du Dich nach einer Session nicht nur körperlich entspannt, sondern hast gleichzeitig auch das Gefühl geistiger Wachheit und Klarheit

  • Die Thai-Yoga-Massage hilft das Gedankenkarusell zu verlangsamen und den eigenen Körper wieder bewusster wahrzunehmen
  • Die negativen körperlichen Auswirkungen von Stress dürfen Schicht für Schicht abfallen und die Energie kann wieder freier fliessen.

Eine Thai-Yoga-Session ist eine sehr ruhige, mit Musik untermalte und entspannte Behandlung. Diese findet bekleidet am Boden auf einer dicken Thai-Yoga-Matte statt. 

Jeder Mensch hat das Recht und die Fähigkeit, ein Leben in Freude und Leichtigkeit zu leben. Schlüssel dazu ist es, die eigene Fähigkeit zu empfangen zu kultivieren.

  • Achtsame Berührung ist ein menschliches Grundbedürfnis. Deine Seele braucht Berührung, so wie Dein physischer Körper Essen und Trinken braucht.
  • Thai Yoga verbindet die Bodymechanik der Thai Massage (Geben ohne sich dabei anzustrengen) mit der Philosophie der Achtsamkeit und bedingungslosen Hingabe.
  • Berührung ist ein entscheidender Gesundheitsfaktor und eines der effektivsten Mittel zur Stress-Bekämpfung. Berührung beugt Depression und Burnout vor, reduziert Stress und schenkt Dir Glücksgefühle.
  • Viele Menschen leiden an einem Mangel an Berührung. Grund dafür ist zum einen Unwissenheit über die positive Wirkung von Berührung zum anderen unsere Angst vor Berührung.
  • Ziel von Thai Yoga ist es, mehr Berührung in die Welt zu bringen – indem wir Menschen die Angst davor nehmen, andere Menschen zu berühren, sie über die positiven Wirkungen von Berührung aufklären und durch unser eigenes Beispiel dazu inspirieren, liebevolle Berührung zu verschenken.

Wenn es uns gelingt dieses Ziel zu erfüllen, werden wir dadurch mehr Liebe, Freude und Leichtigkeit in die Welt bringen.


Neue Strukturen ausbilden – Was in Bewegung kommt, kann sich neu ausrichten

​Neue Strukturen ausbilden

​Was in Bewegung kommt, kann sich neu ausrichten

Stelle dir vor, du hältst ein durchsichtiges Glas in der Hand. Dieses ist zu einem Teil gefüllt mit Sand, darüber befindet sich glasklares Wasser. Der Sand hat sich, aufgrund seiner Dichte, im Glas abgesetzt und liegt dort friedlich am Boden.

Nun schütteln wir das Glas und der Sand wird aufgewirbelt. Erst langsam setzt er sich wieder unten im Glas ab. Auf den ersten Blick scheint es dieselbe Ausgangsposition zu sein wie zuvor, doch bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass der Sand sich nun in einer neuen Struktur gelegt hat.

So arbeiten wir.

Finde Deine innere Ge(h)schwindigkeit

Gehen; eine Aktivität über die wir uns keine Gedanken machen müssen. Das passiert automatisch. Was würde es verändern, wenn wir uns unserer Ge(h)schwindigkeit bewusst werden? Ich lade Dich auf ein Experiment ein.

Es geht nicht um schnell oder langsam oder nur langsam oder nur schnell. Es geht um das Finden des eigenen Rhythmus. Es geht darum hinzufühlen, welches Tempo gerade angemessen ist.  Es geht darum im Augenblick anzukommen.

Muss ich meine Geschwindigkeit reduzieren oder erhöhen, um mit mir im Einklang zu sein? Wenn „innen“ und „Außen“ sich gegenseitig begünstigen und im Fluss sind dann bin ich auch mal schnell; laufe zügig; reite auf der Welle. Es wäre dann vielleicht sogar kontraproduktiv zu drosseln. Aber oft treibt uns unser Umfeld dazu an eine höhere Taktung aufzunehmen als angenehm für uns wäre.

Stimme Dich ein. Finde Dein Tempo. Sei schneller oder langsamer als die Zeit, die Dich  gerade umgibt. Lasse Dich nicht von Deinem Umfeld treiben. Höre hin, was Du gerade brauchst.

Achte beim Gehen darauf wie Deine Fußsohlen auf dem Boden aufkommen. Was macht der linke Fuß, während der rechte Fuß gerade erst den Boden berührt? Vielleicht  fällt Dir auf, welcher Teil der Fußsohle den Bodenkontakt zuerst aufnimmt und wie sich das für Dich anfühlt. Stelle Dir vor, dass Dein Fuß für die Zeit, die er auf dem Boden verweilt, Wurzeln schlägt. Was verändert dieser Gedanke?

Was fällt Dir zu Deinem Umfeld auf? Lässt es Dich schneller oder langsamer werden? Kannst Du ausmachen, warum? Was lässt Dich ruhiger werden? Was treibt Dich an? Konzentriere Dich auf das Spüren Deiner Fußsohlen. Beobachte Deine Gehbewegung und bleibe im Fluss.

Probiere unterschiedliche Geschwindigkeiten aus und beobachte dabei wie sich Deine Wahrnehmung ändert. Wo bist Du? Was hörst Du? Was siehst Du? Was riechst Du? Was fühlt sich gut an? Welche Geschwindigkeit fühlt sich richtig an?

Probiere diese Übung in unterschiedlichen Kontexten aus: Auf der Straße, in der freien Natur, im Wohnzimmer, auf dem Spielplatz, beim Spaziergang am Fluss oder was Dir beliebt.

Du kannst Dein Erleben noch etwas intensiver gestalten indem Du diese Übung barfuß durchläufst. Was verändert sich? Wie fühlt sich das an?

Was auch immer Deine Erkenntnis ist nutze und integriere sie in Deinen Alltag.

Weniger wichtig als die konkrete Technik, die Du nutzt, ist Deine Fähigkeit, Dich selbst zu spüren und mit Hilfe Deines inneren Tempos in der Gegenwart anzukommen.

Der Weg ist das Ziel.

Probiere es doch einmal aus und teile uns Deine Erfahrungen gerne in diesem Blog mit!

Gedanken fühlen

Gedanken fühlen

Welche Gedanken bestimmen heute Deinen Tag ?  Schließe die Augen für 2 Min. Und beobachte, welcher Gedanke zuerst kommt und ob Du dazu ein Gefühl hast.

Kennst Du das ? Die Gedanken schießen wild durcheinander von einer Hirnwindung zur anderen. Du erledigst Deine Aufgaben, aber irgendwie bist Du nicht ganz bei der Sache oder Du tust die Dinge nicht in Einklang mit deinem inneren Erleben oder es fühlt sich sonst irgendwie nicht stimmig an. Auf jeden Fall bist Du immer in einer gewissen inneren Unruhe.

Die innere Einstellung zu dem was Du tust ist entscheidend dafür wie Du es tust. Manchmal erzeugt ein bestimmtes Gefühl unsere Gedanken, die wiederum unser Tun steuern. Ein anderes Mal ist es auch umgekehrt, dass bestimmte Gedanken ein Gefühl in uns erzeugen, welches ebenfalls auf unser Tun Einfluss nimmt. Dieses Wechselspiel läuft sehr oft unbewusst ab und es fühlt sich fremdbestimmt an.

Um diesen Prozess zu unterbrechen, ist es hilfreich sich seine Gedanken und Gefühle immer wieder bewusst zu machen. Das ist zugegeben keine einfache Sache und passiert nicht einfach von alleine, aber mit zunehmender Übung entwickelt sich ein Bewusstsein für den momentanen inneren Zustand.

Versuche heute folgende Übung:

Bevor Du heute eine Aufgabe erledigst, schließe zunächst Deine Augen und vertiefe deinen Atem. Über das Bewusstwerden des Atems verbindest Du Dich mit Dir selbst und lenkst Deine Aufmerksamkeit nach innen. Frage Dich selbst: „Welcher Gedanke wird als nächstes aufsteigen?“

Zunächst entsteht vielleicht ein kurzer Moment der Gedankenlosigkeit, was ein sehr eigentümlicher Moment ist. Aber kurz darauf wird ein Gedanke kommen. Ist es einer der Gedanken, die Du schon kennst ? Ist es ein Gedanke, welcher Dich immer und immer wieder bestimmt ? Versuche einmal ohne diesen Gedanken zu bewerten zu spüren, ob Du dazu ein Gefühl hast. Frage Dich dazu: „Wie fühlt sich dieser Gedanke an ?“​

Nimm auch dieses Gefühl, ohne Wertung war. Atme noch ein paar bewusste Atemzüge und schenke Dir dabei selbst ein inneres Lächeln, bevor Du wieder die Augen öffnest und Du Dich Deiner Aufgabe widmest.

- Vielleicht kannst Du eine subtile Veränderung in Dir wahrnehmen
-  Vielleicht ist Dir etwas klarer geworden, welche Einstellung Du im Moment    zu Deinem Tun hast und mit welchem Gefühl Du an die Sache herangehst. 

Wie voll ist dein Akku?

Wie voll ist dein Akku?

Wie energiegeladen bist du? Was füllt deinen Akku auf?​

Wenn man sich die Posts auf Facebook einmal genau anschaut, so gibt es Menschen, die schon montags schreiben, wie schlimm doch der Montag ist und sehr sie sich auf das kommende Wochenende freuen.

Mal abgesehen davon, dass ich mich hier frage, ob sie den richtigen Beruf gewählt haben, kann man daran noch ein weiteres Phänomen erkennen: den Energiepegel.

Lass uns diesen Energiepegel einmal mit einem Akku vergleichen. Ein Akku speichert eine gewisse Menge an Energie und gibt diese bei Bedarf ab – so lange, bis er leer ist oder wieder aufgefüllt wird.

Bei unserer Lebensenergie handelt es sich um ein ähnliches Phänomen: Wir haben eine gewisse Menge davon und je nachdem, welche Tätigkeiten wir machen, befüllen oder entladen wir diesen Akku. Dies hängt auch von persönlichen Eigenschaften ab. Extravertierte Menschen benötigen Menschen um sich herum, eine Bühne, Action, um den Akku aufzuladen. Introvertierte eher Ruhe, ein gutes Buch oder einen Sternenhimmel. Musikalische Menschen tanken bei einem Konzert auf. usw.

Und je nachdem, wie achtsam wir mit unseren Energiereserven umgehen, sind sie entweder schon am Donnerstag verbraucht und wir schleppen uns zum Wochenende, oder wir schaffen es auch unter der Woche, immer wieder Kraft zu tanken.​

Wie lange hält dein Akku die Woche über an?

Was lädt deinen Akku auf, was entlädt ihn?

Was könntest du mehr/weniger tun, um energiegeladen durch die Woche zu gehen?​


In jedem Nein steckt ein Ja

In jedem Nein steckt ein Ja

Kennst du das? Du hast einen vollen und stressigen (Arbeits-)Tag hinter dir und dann kommt die Freundin und möchte sich bei dir ausweinen, weil ihr etwas Schlimmes widerfahren ist. Und das Kind bittet darum, dass du es mit dem Auto zum Sport fährst, anstatt dass es selbst mit dem Fahrrad fährt. Schließlich hat der Partner es nicht geschafft einkaufen zu gehen und bittet dich, auch das zu übernehmen.

Wie reagierst du in solchen Situationen? Schaffst du es, auch einmal „Nein“ zu sagen, wenn du merkst, es wird dir zu viel? Oder vielleicht sagst du sogar Nein, jedoch „löchern“ dich deine Liebsten so lange, bis du doch einlenkst? (vermutlich, weil sie gemerkt haben, dass du zögerst und mit dir selbst noch haderst, weil du eigentlich nicht Nein sagen möchtest)

Vielen Menschen fällt Nein sagen schwer. Weil sie helfen möchten. Weil sie es nicht als schlimm empfinden, sich zurückzunehmen und etwas für andere zu tun. Und vielleicht auch deshalb, weil sie gemocht werden möchten und insgeheim befürchten, dass sie abgelehnt werden, wenn sie ihre Hilfe verwehren.

Alles, was wir tun, tun wir, um Bedürfnisse zu befriedigen – unsere eigenen und die unserer Mitmenschen. Manchmal läuft das „tragisch“ für uns, da wir unsere eigenen Bedürfnisse entweder nicht wahrnehmen oder nicht ernst nehmen. Wir hören nur diejenigen unserer Liebsten. Unsere eigenen Bedürfnisse wieder mehr in den Fokus zu rücken, bedeutet, dass wir uns selbst mehr zuhören und auf uns achten. Es hat also mit Ehrlichkeit und Selbstfürsorge uns selbst gegenüber zu tun. Denn:

In jedem Nein steckt ein Ja. Ein Ja zu uns selbst. Ein Ja zu unseren Bedürfnissen.

Versuche einmal, in einer Entscheidungssituation deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen. Was brauchst du gerade? Wieso würdest du Ja sagen, wieso Nein?
Und wenn du zu dem Schluss kommst, „Nein“ zu sagen, dann spüre gleichzeitig das „Ja“ zu dir selbst. 


Mono-Tasking vs. Multi-Tasking

Mono-Tasking vs. Multi-Tasking

Warum das gleichzeitige Bearbeiten von mehreren Dingen kontraproduktiv ist

Das Konzept ging Dir flüssig von der Hand, jetzt stehen die ersten Punkte für die detaillierte Ausarbeitung an und es läuft gut … bis … ja, bis das Telefon Dich aus Deiner Konzentration reißt. Ein 5-Minuten-Support für Deinen Kollegen aus der Nachbarabteilung. Ist ja halb so wild - kurz und knackig erledigt, der Kollege ist zufrieden. Und weiter geht’s …

Du sitzt gerade an der Ausarbeitung eines Angebots für Deinen neuen Kunden … PING! Eine Pop-up-Mitteilung am Computer über den Eingang neuer E-mails … mal schnell überfliegen, ob was wichtiges drin steht …

Du prüfst gerade die Daten für die Investitionsfreigaben. An dieser Stelle ist der ROI für Dich noch nicht schlüssig. Mal sehen, wo liegt der Fehler?… Wuuschhh! ... WhatsApp-Nachricht von Deinem Partner …

Du arbeitet gerade konzentriert an einer Sache und… ein neuer Tweet…… das Handy klingelt …… SMS ……neue Facebook-Message …… RSS-Feed…… und … und … und …

Wie lange brauchst Du, um jetzt wieder in diesen Zustand voller Konzentration zurück zu gelangen?
2, 5, 10 Minuten oder vielleicht länger?

Ereilt Dich gerade ein Déja vu?

Falls nicht, meinen Glückwunsch! Du gehörst zu einer aussterbenden Minderheit.

Es gibt heute unzählige sogenannte Tools, die es einem ermöglichen live dabei zu sein, ohne vor-Ort zu sein, Kontakt zu halten, ohne sich persönlich zu treffen, sich auszutauschen, Informationen automatisiert abzurufen et cetera. Immer und zu jedem Zeitpunkt schnellstmöglich alle Nachrichten, am Besten unmittelbar.

Bestimmst Du noch selbst, wann Du Mitteilungen oder Informationen bekommst?

In unserer hochtechnisierten Arbeitswelt ist Multi-Tasking eine weit verbreitete berufliche Anforderung an Mitarbeiter. Wird doch davon ausgegangen, dass die Fähigkeit mehrere Aufgaben parallel zu bearbeiten, eine höhere Flexibilität und Effizienz in der Arbeitsdurchführung ermöglicht.

Nach einer Studie des BAUA (2012, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) gehört für 58% der Beschäftigten in Deutschland Multitasking zu den Arbeitsanforderungen. Doch ist das wirklich sinnvoll? Verfügen Menschen, die mit einem Dutzend Kanälen gleichzeitig Informationen aufnehmen, über erweiterte oder erhöhte Fähigkeiten?

Eine Studie der Stanford University in Kalifornien kommt zu einem klaren Fazit:
“Wir haben untersucht, was Multitasker besser können und nichts gefunden."

Multitasker können Informationen, die mit ihrer aktuellen Tätigkeit nichts zu tun haben schlecht ausblenden. Sie werden so von unwichtigen Dingen abgelenkt und arbeiten langsamer. Unser Gehirn ist gar nicht in der Lage, parallel Aufgaben zu bearbeiten. Wir springen nur immer schneller zwischen den Aufgaben hin und her, wenn wir "Multi-Tasking" betreiben. Unser Gehirn arbeitet sequentiell, wir brauchen also immer wieder eine kleine Zeitspanne, um uns wieder in die zuvor abgebrochene Aufgabe hineinzufinden, wenn wir Aufgaben wechseln. Diese kleine Zeitspanne ist zwar individuell kürzer oder länger, lässt sich aber nicht vermeiden. 

Eine viel zitierte Studie des King’s College in London beschäftigt sich mit den Auswirkungen, wenn wir über viele Kanäle gleichzeitig zu kommunizieren versuchen. Hierbei wurden zwei Gruppen von Probanden verschiedene Aufgaben gestellt. Wobei die eine Gruppe während der Arbeit E-Mails zugesandt bekam und die andere Gruppe vor der Arbeit Marihuana geraucht hatte. Zur Überraschung erzielten die „bekifften“ Probanden bessere Ergebnisse, als die Multitasking-Probanden.

Wichtig zu erwähnen, dass die Kontrollgruppe ohne „Ablenkung“ die besten Ergebnisse erreichte.

Hat Dir der Beitrag gefallen oder hast Du Anmerkungen dazu? Vielleicht hast auch Du gute Strategien entwickelt, Deinen Arbeitsalltag effizienter zu gestalten? Dann würde ich mich freuen, wenn Du einen Kommentar hinterlassen würdest. Oder teile diesen Beitrag auf Deinem bevorzugtem sozialen Netzwerk.

>